Tag 1 :: Sahne Torte?

Nachdem ich heute (wie fast immer) nicht gefrühstückt hatte, hatte sich heute morgen eine sehr gut aussehende Sahnetorte auf Arbeit verirrt.
Ich spürte keinerlei Anzeichen davon unbedingt ein Stück essen zu wollen. Ich war sogar eher froh drüber ein paar Kalorien links liegen lassen zu können. Mal sehen ob das so bleibt.

Heute Mittag gab es dann Gnocchi mit Zucchini und „Real Smoked Tofu„.
Der Tofu hat mich echt überrascht. Das Rauch Aroma ist sogar gut in die Sauce übergegangen und der Tofu ist schön fest. Nächstes mal werde ich ihn aber kleiner würfeln. Foto hab ich leider nicht gemacht.

Das Rezept an sich ist simpel und für die Mittagspause gut geeignet.

  • Olivenöl
  • 1 Real Smoked Tofu Würfel
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Zucchini
  • 200ml Soja-Sahne
  • Zitronensaft
  • TK-Kräuter
  • Salz, Pfeffer, Tabasco
  • Gnocchi
  • Wasser
    Für die Gnocchi. Die Sahne reicht da an sich nicht.

Geht alles wunderbar in einer Pfanne. Die Soja-Sahne hatte mich etwas enttäuscht. Beim Wasser nachgeben ist die Sauce nicht mehr eine homogene Masse gewesen. Das kenne ich von der Soja-Sahne die ich sonst nehme nicht. Den genauen Namen hatte ich mir nicht gemerkt.

Der Smoked Tofu landet auch jeden Fall öfter in meinen Einkaufskorb.

Einkaufsliste: Grundausstattung

Als Vorbereitung hatte ich am Samstag einen Bio-Laden aufgesucht, um mir eine kleine Grundausstattung zuzulegen. Ich bin dafür das Kochbuch „Vegan for Fun“ durchgegangen.

Folgendes kam dabei raus:

  • Soja-Sahne
    Hatte ich schon vorher oft im Kocheinsatz. Eigentlich nichts neues.
  • Guarkernmehl
    Als Verdickungsmittel.
  • Soja-Mehl
    Als Ei Ersatz, wenn das Ei als Bindemittel genutzt wird.
  • Hafermilch
    Milchersatz. Ich kenne schon Soja, Reis und Dinkelmilch. Diesmal war Hafer dran.
    Die Dinkelmilch war bei Kornflakes und Co. sehr interessant.
  • Agavendicksaft
    Zum süßen von Speisen.
  • Tofu
    Neu ist hier nur das es reiner Tofu ist. Basilikum-Tofu ist schon lange Dauergast im Kühlschrank.
  • Räuchertofu
    Für eine herzhafte Note bei diversen Gerichten. Wird meiner Frau bestimmt nicht schmecken.
  • Sojajoghurt
    Da war ich schon lange neugierig drauf.
  • Amaranth
    Ich hatte mal ein Amaranth Rezept was extrem misslungen ist. Neue Chance bekommen und gepufft sehr lecker bei Müsli etc.
  • Quinoa
    Ähnlich wie Reis. Die Beschreibung im Buch hat mich neugierig gemacht.

Nicht bekommen hatte ich:

  • Hefeflocken
    Ist bei einigen Rezepten bei. Reine Neugierde. Noch keine Vorstellung davon.
  • Seithan
    Der im Laden hatte mir visuell nicht zugesagt.
  • weißes Mandelmus
    Da war ich der Meinung das woanders preiswerter gesehen zu haben.
    Unter anderem auch als Sahne Ersatz.

Natürlich ist die keine absolute vegane Grundausstattung. Einiges muss ich ggf. bei bestimmten Rezepten noch dazu kaufen. Süßspeisen habe ich bisher auch noch nicht beachtet. Hier würde wahrscheinlich nur Agar-Agar fehlen.

Warum nicht vegetarisch?

Ich wurde heute gefragt, warum ich nicht einfach nur einen Monat vegetarisch lebe?

Die Antwort ist recht einfach:
Das wäre zu einfach für mich. Meine Frau ist Vegetarierin. Zuhause esse ich auch fast nur vegetarisch.
Ich müsste nur auf meine Wurst verzichten und in der Mittagspause auf ein passendes Restaurant achten. Wobei wir meistens eh bei Rewe mit entsprechend guter Auswahl einkaufen.

Und der erhoffte Effekt der Gewichtsreduktion wäre bestimmt geringer.

Tag 0 :: Ein Monat Vegan

Für mich ist heute Tag 0. Ab morgen versuche ich einen Monat vegan zu leben.

Vegan ist natürlich ein weites Feld. Deshalb hier erstmal die Definition von Wikipedia:

Veganismus ist eine Einstellung und Lebensweise, die eine Nutzung von Tieren und tierischen Produkten ablehnt.[1] Der Veganismus beinhaltet eine vegetarische Ernährungsweise,- die sogenannte vegane Ernährung. Dabei wird der Konsum von Fleisch, Fisch, Milch, Eiern und Honig sowie anderen tierischen Lebensmitteln jeder Art vermieden. Motive für eine vegane Ernährung sind vielfältig: Tierethik (Zugestehen von umfassenden Tierrechten), Umweltschutz, Gesundheit, Verteilungsgerechtigkeit und/oder Welternährung. Auch religiöse und herrschaftskritische Ansätze sind verbreitet. Viele Menschen, die aus moralischen oder politischen Gründen vegan leben, achten auch bei Kleidung (Vermeidung von Pelz, Leder und Wolle) und anderen Gegenständen des Alltags wie Kosmetika und Medikamenten auf Tierproduktefreiheit und Tierversuchsfreiheit (Waschmittel, Putzmittel, Kleinbildfilme, Kleber, Farben).

Bei mir geht es in dem Monat jedoch nur um die vegane Ernährung.

Deshalb gilt bei mir der Verzicht auf:

  • Fleisch
  • Fisch
  • Milchprodukte
  • Eier

Wie man hier sieht möchte ich nicht unbedingt auf Honig verzichten. Das liegt nicht daran, dass ich das für unverzichtbar halte. Hier geht mir persönlich die vegane Einstellung zu weit. Ich empfinde das Bienenvolk nicht als ausgenutztes Nutztier. Weitere Details ggf. in einem anderen Blog Eintrag.

Zusätzlich möchte ich noch auf folgendes verzichten:

  • Koffein und andere Wachmacher
    Ich glaube der tägliche Kaffee beeinflusst mich mehr, als ich es mir wirklich vorstellen kann.
  • künstliche Süßstoffe
    Hier geht es um den generellen Verzicht der zusätzlichen Süße im Tee usw.

Ich hatte auch überlegt zwei weitere Punkte in die Verzichtliste auf zu nehmen. Jedoch will ich dann die April Pokerrunde doch mit Bierchen und einer guten Zigarre erleben. 🙂

Meine Motivation:

Meine Motivation hierbei ist vielfältig. Jedoch ist der Hauptgrund die Gewichtsreduktion. Letztendlich ist mein Ziel 30 Kilo Gewicht zu verlieren. Dies werde ich natürlich in dem veganen Testmonat nicht erreichen. Jedoch werde ich sehen ob dies ein Weg für mich sein könnte.

Die Gründe:

  • Gewichtsreduktion:
    Der Hauptgrund (Die Haupthoffnung)
  • Der Test an sich:
    Kann ich darauf verzichten. Oder bin ich zu sehr in meinen Gewohnheiten gefangen?
  • Ausprobieren von neuen Sachen:
    Ich freue mich jetzt schon auf diverse neue Rezepte und Produkte
  • Tierehtik:
    Ich versuche nur noch Bio Fleisch zu essen. Jedoch ist Bio auch keine perfekte Lösung.
  • Nachhaltigkeit:
    Tiere mit Lebensmitteln zu füttern, die auch der Mensch essen könnte, erscheint mir nicht besonders Effektiv in der Ressourcennutzung

Das vegane Leben startet somit bald. Ich freue mich über Anregungen, Meinungen und Kommentare. Schreibt drauf los. Vielen Dank.