Hört das denn nie auf? Objektplaner II

Da wir gestern eine Mail vom Bauamt bekommen haben, in welcher uns mitgeteilt wurde, dass unsere Baubeginnanzeige fehlt, habe ich unserem bisherigen und ja eigentlich wieder engagierten Objektplaner per Mail darum gebeten, diese zu unterschreiben, damit das endlich geregelt ist.

Daraufhin habe ich direkt einen Anruf von ihm bekommen, weil er mir sagen wollte, dass er nicht mehr Objektplaner der Ever Energy Group ist. Sie konnten sich wohl über das Honorar nicht einigen. Sehr lieb von ihm, dass er uns direkt angerufen hat.

Sehr schlecht von Ever Energy, dass wir wieder einmal nicht informiert wurden. Jetzt habe ich direkt mit unserer Ansprechpartnerin telefoniert. Sie kümmert sich darum, hatte unseren Namen hier aber auch nicht auf ihrer Liste stehen. Was ein Chaos.

Parallel dazu habe ich nun beim Bauamt angefragt, ob Ever Energy denn inzwischen überhaupt einen neuen Objektplaner gemeldet hat. Ich gehe da im Moment ja mal nicht von aus.

Hurra wir befinden uns im Baustop! :(

Nachdem letzten Mittwoch (29.05.2913) der dritte Termin zur Lieferung der Decke nicht eingehalten werden konnte, sprach unser Bauleiter überraschend einen Baustop aus.

Die Gründe hierfür waren:

1. Es fehlt noch etwas vom Prüfstatiker
2. Eine Genehmigung fehlt.

Nachdem wir nun eine knappe Woche wieder nichts mehr gehört haben und auch unsere Mail an den Bauleiter keine Rückmeldung erbracht hat, haben wir heute mit dem Geschäftsführer der Ever Energy Group gesprochen.

Da wir zusätzlich seit dem 19.05.2013 auf eine Reaktion des Protokolls unseres Bausachverständigen warten und auch am 20. und 21.05.2013 Mails mit Fragen an unseren Bauleiter geschrieben haben, worauf wir immer noch keine Antwort bekommen haben, hatten wir keine Lust mehr hinterher zu rennen. Deswegen der direkte Weg zum Geschäftsführer.

Hier konnten wir erfahren, dass die Unterlagen des Prüfstatikers inzwischen alle vollständig sind und das lediglich von der Stadt Falkensee eine Genehmigung zur Sperrung der Straße für den Lastkrahn fehlt. Der zuständige Sachbearbeiter teilte letzte Woche wohl mit, dass dies erst in 2 Wochen genehmigt werden würde, da er zu viel zu tun habe.

Angeblich hat hier aber der Deckenlieferer vergessen, die Sperrung rechtzeitig zu beantragen. Da stellt sich nun die Frage, ob wir als Bauherren dort anrufen und nachfragen sollen, weil die Wartezeit ja auch für uns negative Konsequenzen nach sich zieht.

Interessant war auch zu hören, dass der Geschäftsführer nicht darüber informiert war, dass unser Bausachverständiger diverse Mängel gefunden hat und diese per Protokoll an den Bauleiter geschickt wurden. Die Kommunikation unter den Mitarbeitern der Ever Energy Group scheint eine Katastrophe zu sein.

Regenschutz

Seit heute haben unsere Mauern endlich einen Regenschutz. Das Ganze genau eine Woche nach Fertigstellung der Mauern im Erdgeschoss, einiger Telefonate und leider auch nach einem sehr regenreichen verlängerten Wochenende.

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Da konnten die Mauern in der Zwischenzeit ordentlich Bekanntschaft mit dem Regen machen. Schon schade, vor allem, wenn man bedenkt, dass mit den Mauerarbeiten erst später angefangen wurde, weil man die Deckenplatten abwarten wollte. Die sollten eigentlich heute kommen, werden dann aber doch erst am Freitag geliefert.

1. Vor-Ort-Termin mit dem Bausachverständigen

Heute früh habe ich mich mit unserem Bausachverständigen in Falkensee getroffen.

Zunächst schaute er sich die Grube mit dem Ringerder an. Soweit, so gut. Sollte das Material das Richtige sein (also korrosionsbeständig) und die Messwerte bei der Widerstandsmessung durch den Elektriker (erfolgt am Dienstag) stimmen, ist alles in Ordnung. Wir warten also weiter ab und sich gespannt.

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Danach wurden das Mauerwerk begutachtet. Es ist schön zu sehen, dass jemand Spaß an seiner Arbeit hat und summend die Wände unter die Lupe nimmt. 🙂 Einige Fugen waren wohl doch zu breit und müssen noch ausgebessert werden. Ecken und Kanten wurden teilweise abgeschlagen aber dann schon nachgebessert. Es gibt einige große Fugen, die sich aufgrund der Steingröße und unserer Hausmaße ergeben haben, dies hätte man aber auch sauberer lösen können. Ansonsten scheint nicht überall Kleber verwendet worden zu sein, sondern teilweise Zementmörtel (die dunklen Stellen, welche man auf den Bilder im entsprechenden Beitrag schon sehen konnte).

Inzwischen wurde auch schon mit der Errichtung des Ständerwerks für die Deckenplatten begonnen:

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Fazit zum Bau: Nicht die sauberste Art der Arbeit, aber akzeptabel. Ein paar Fugen müssen wohl noch nachgebessert werden und wir sind gespannt darauf, welcher Mörtel verwendet wurde, da die Steine ja eigentlich geklebt werden sollten.

Der nächste Termin findet dann statt, wenn der Dachstuhl fertig ist und die Dachdecker kommen. Evtl. davor noch, falls die Fenster schon eingebaut werden. Das möchte sich der Bausachverständige dann doch gerne genauer ansehen.

Waschtisch

Wie schon erwähnt war unser Traumwaschtisch einfach unerschwinglich.

So haben wir uns bei Bauhaus, Obi und IKEA sowie im Internet nach Doppelwaschtischen umgeschaut und IKEA hat hier ein unschlagbares Angebot, wo sonst bekommt man einen 120er Waschtisch für 150,00€?

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Die GODMORGON-Reihe bietet eine schöne Kombinantion dazu, hier werden wir einen schwarzbraunen Unterschrank nehmen, der an der Wand hängen wird. Endlich kein lästiges wegziehen der Möbel mehr, um dem Boden zu wischen.

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Und wenn Geld und Platz reicht, dann mag ich noch den ein oder anderen Hänge-Hochschrank haben 🙂

Bemusterung

Die Bemusterung hat sich ziemlich in die Länge gezogen. Am 30. November 2012 hatten wir vor Ort einen Termin zur Bemusterung. Dort muss man einige Entscheidungen treffen, Daniel und ich waren uns aber recht schnell einig. Nur die Farbe der Türen musste genauer erörtert werden, man glaubt gar nicht, wie viele Weißtöne es so gibt.

Dann sind wir noch in ein Sanitärfachgeschäft gefahren, um die Badezimmermöbel auszusuchen. Bei fast allem haben wir uns für den inklusiven Standard entschieden, allerdings wollen wir im großen Bad einen Doppelwaschtisch haben. Endlich kein sich-im-Weg-stehen, wenn man sich morgens fertig macht. Vor Ort haben wir auch einen tollen Waschtisch gesehen, welcher aber auch sehr teuer aussah.

Anschließend ging es in den Fliesenfachmarkt. Dort haben wir eine tolle Fliese für unser EG gefunden, sowie Fliesen für die Bäder. Die Kosten sind aber nicht ohne, lediglich bei zwei Fliesen konnten wir beim Inklusivpreis für das Haus von 20,00€ Brutto pro Quadratmeter bleiben. Die Höchtsgrenze ist also doch recht niedrig gesetzt.

Nun hieß es erst mal abwarten bis die Angebote kamen.

Am Anfang verlief die Kommunikation etwas schleppend und wir mussten manchmal Wochen auf ein geändertes Angebot warten. Ab Ende Februar ging es dann endlich etwas schneller vonstatten.

Leider schlichen sich immer wieder Flüchtigkeitsfehler in die Angebote ein. So mussten wir mehrfach die doppelt angegebene Wohnzimmertür „abbestellen“, da wir schließlich nur eine brauchen. Außerdem tauchten immer wieder ungeahnte Mehrkosten auf. Die Schiebetüren sollen in der Wand verschwinden. Für eine Wand mussten wir etwas zahlen, für eine andere nicht, obwohl die Verkaufsdame uns bei Vertragsabschluss versichert hatte, dass wir so viele Wände ziehen können, wie wir möchten, ohne dass es zu einem Aufpreis kommt. Diesen einen Punkt haben wir dann leider nicht in unseren Anlagen zum Bauvertrag festhalten lassen. Aber es ist wohl auch so gut wie unmöglich alle besprochenen Ding in den Anlagen festzuhalten, es sei denn, man nimmt ein Tonband in die Verhandlungen mit rein.

Da hieß es also genau lesen, vergleichen und rechnen. Fast wären uns so auch die 3% Skonto für unsere Bodenfliesen im EG anteilig verloren gegangen. Die 3% haben wir bekommen, da wir uns dazu entschlossen haben die knapp 45 Quadratmeter Wohnbereich direkt mit fliesen zu lassen.

Da das zuvor erwähnte Waschbecken viel zu teuer war, haben wir uns dafür entschieden, selbst eines zu beschaffen. Somit mussten die Waschbecken als Gutschrift verrechnet werden. Ähnlich sah es mit den nicht zu fliesenden Wänden aus. Da mussten wir einiges hin uns her verhandeln. Das ermüdete doch sehr, sodass wir zwei mal um Vor-Ort-Termine gebeten haben.

Finally, am 14. und 15. April 2013 – also etwa 3 1/2 Monate nach Bemusterungstermin – konnten wir die Angebote bestätigen. Leider nur mit einem lachendem und einem weinenden Auge, denn hier und da ist man weiterhin unzufrieden und einfach etwas mürbe um weiter zu verhandeln. Aber wir möchten ja auch keine Bauverzögerung haben, nur weil die Bemusterung so lange gedauert hat. Auch, wenn wir nachweislich nichts dafür können.

Hunger und Lala

Haylie hat unsere Nachbarn sofort ins Herz geschlossen. Am letzten Mittwoch gab es dort eine Geburtstagsfeier, zu der wir dann gleich herzlich eingeladen wurden. Haylie ist dann gleich an der Hand mit dem Nachbarn mitgestapft und hat sich dort bewirten lassen und für Erheiterung bei den Gästen gesorgt.

Seither heißt es bei Haylie, sobald man am Grudnstück angekommen ist „Hunger“ mit Handzeichen zum Tisch der Nachbarn. Und „Lala“, bisher konnten wir leider noch nicht herausfinden, was dies bedeutet. Wir arbeiten aber daran. 🙂

Gartenarbeit

Während sich mein Vater um die Elektrik und die Zerkleinerung der Baumstümpfe und Baumwurzeln gekümmert hat, habe ich mich über das Gestrück an den Grundstücksgrenzen her gemacht. Zunächst bin ich an der Stirnseite ans Werk gegangen und habe dabei gleich mal unsere nette Nachbarin kennen gelernt und einen Plausch gehabt. Sie mag Kinder und Tiere, hatte bis vor kurzem selbst einen Schäferhund. Ich glaube das wird eine schöne Nachbarschaft!

Das Ergebnis des ersten Tages der Arbeit:
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Bei der Forsythie habe ich dann aber aufgegeben. Am Liebsten hätte ich sie dem Erdboden gleich gemacht, aber ich wusste nicht, ob Daniel da etwas dagegen hätte.

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Am Tag zwei war dann der Flieder fällig. Die großen Äste konnte ich mit meiner kleinen Schere nicht beseitigen, das folgt dann noch. Aber auch so ist ein riesen Fortschritt zu sehen, der Rhododendron wird nach der Blüte dann noch fein zurück geschnitten, genauso wie der Flieder. Hier wurde leider wohl lange nichts mehr gemacht.

Vorher:
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Nachher:
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