Ein Jahr danach…

Kaum zu glauben, aber wir wohnen nun schon ein Jahr in unserem neuen Haus. Eingelebt haben wir uns wirklich schnell und im Haus ist auch schon fast alles fertig. Hier und da können wir noch ein paar neue Schränke gebrauchen, aber das kommt weiterhin nach und nach.

Unsere Kleiderkammer ist seit Dezember keine Rumpelkammer mehr. Hier haben wir uns schöne und vor allem große Schränke gekauft. Weitere folgen noch.

Ein großer Wunsch meinerseits ist auch eine neue Couch, denn die alte hat ihre besten Jahre hinter sich. Mal sehen, wann wir uns da etwas neues kaufen werden.

In der Zwischenzeit hat sich unser Haustierbestand ziemlich gemindert, unsere beiden verbliebenen Hasen sind im letzten Jahr gestorben und so haben wir den Hasenkäfig nun erst mal bis auf weiteres im Schuppen gelagert. Haylie ist aber fest davon überzeugt, dass sie bald wieder neue Hoppler bekommt, spätestens wenn sie zur Schule geht. Wir werden sehen.

Unsere Mängelliste hat sich leider in der Zwischenzeit immer noch nicht aufgelöst. Noch dazu bekamen wir vor ein paar Tagen eine Mahnung von unserem Bauträger Ever Energy, dass wir die Restsumme begleichen sollen, da nur noch 7 offene Mängelpunkte bestehen sollten. Merkwürdigerweise beläuft sich die angeblich zu zahlende  Summe auf weit mehr, als tatsächlich von uns laut Abnahmevereinbarung einbehalten wurde, außerdem bestehen laut unserer Liste noch 50 offene Mängelpunkte. 25 davon könnten finanziell ausgeglichen werden, die anderen 25 sollten eigentlich behoben werden.  Interessant ist, dass nach telefonischer Rücksprache behauptet wurde, dass die einzelnen Gewerke vor Ort waren und Mängel beseitigt hätten. Da stellt sich mir doch die Frage, wann das gewesen sein soll.

Besonders ärgerlich ist, dass auf unseren Wunsch hin im Oktober nochmals eine Begehung stattgefunden hat. Hier waren der Geschäftsführer, sowie der neue Bauleiter (der alte ist nicht mehr dort angestellt) da. Es ging darum, dass die restlichen Mängel behoben werden und wir ein Angebot für eine finanzielle Abgeltung bekommen. Vor allem der Fliesenleger sollte sich diesbezüglich melden, außerdem fehlte immer noch die Schließrosette an unserer Hauseingangstür etc. Seither hat sich wieder kein Handwerker bei uns gemeldet, um die Mängel zu beseitigen. Stattdessen die Mahnung.

Das zugesandte Angebot Seitens des Bauträgers war absolut unschlüssig. Hier wurden immer wieder Pauschalbeträge von 16,xx€ angegeben, alles in allem kam am Schluss eine Summe von etwa 1.300,00€ heraus. Allein die Duschtüren würden uns aber schon über 2.000,00€ kosten. Wir reagierten im November letzten Jahres auf das Angebot, erhielten dann aber nie eine Rückmeldung.

So ließen wir in der Zwischenzeit eine Schließrosette an der Tür anbringen, da wir nicht weiterhin Sorge haben wollten, dass bei uns zu leicht eingebrochen werden könnte. Dabei kam dann heraus, dass der Schließzylinder für unsere Tür zu kurz gewählt wurde. Dies hatte zur Folge, dass wir ein komplett neues Schloss einbauen lassen mussten.

Wir sind nun gespannt, ob und wie der Bauträger auf unsere erneute Stellungnahme des letzten Schreibens reagiert. Ob wieder mehrere Monate ins Land gehen werden, bis wir etwas von ihnen hören? Ob wir gar eine richtige Antwort auf unser Schreiben erhalten? Oder geben sie den Fall an einen Anwalt? Unser Anwalt hat uns diesbezüglich bestens beraten. Die Rechtslage ist glasklar. Zum einen hat der Bauträger seit Ablauf der in der Abnahme genannten Frist (31.03.2014) kein Recht mehr die Mängel selbst zu beseitigen, zum anderen dürfen wir den Restbetrag so lange einbehalten, bis der letzte Mangel behoben ist. Wir lassen uns überraschen.

Veränderungen im Garten

Naja, eigentlich ist der Garten nach wie vor eher eine Wüstenlandschaft, aber die Sache wollen wir dieses Frühjahr angehen.

Da mein Vater die letzten beiden Wochen hier war, konnten wir schon einiges schaffen. Zunächst mussten wir aber noch um die rechtzeitige Lieferung unseres Gartenzaunes bangen.

Solange konnten wir uns die Zeit aber mit anderen Dingen vertreiben.

Im letzten Jahr mussten wir zwei unserer Kaninchen beerdigen, beim ersten haben wir dann auch die Urnen unserer anderen Kaninchen und unserer Katze beisetzen können. Damit die Stelle etwas hübscher aussieht und nicht versehentlich betreten wird, haben wir sie etwas verändert.

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Danach haben wir endlich ein Regal für unser Feuerholz bauen können. Das liegt ja immer noch hinten im Garten falsch gelagert, kann jetzt aber endlich klein gemacht und vor dem Haus gelagert werden. Hoffentlich passt dort einiges rein, denn die Ecke muss frei werden, wenn wir bald den Rasen oben säen wollen.

IMG_20150325_160548Das Fundament

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Danach konnten wir endlich mit dem Zaunbau beginnen. Freitag hatten wir schon den ersten Pfosten plus Strebe gesetzt, Samstag konnte Daniel dann mit meinem Vater alle Pfosten setzen und einbetonieren. Eine große Hilfe war dabei der 10cm Erdlochbohrer, den es zufällig Mittwoch zuvor bei Norma im Angebot gab. Sonntag konnte das Fundament dann aushärten, sodass wir Montag und Dienstag bei Aprilwetter die Spanndrähte einbringen und auch direkt mit der Anbringung des Maschendrahts beginnen konnten. Mittwoch befestigte mein Vater noch die letzten Meter des Maschendrahts mit Bindedraht an den unteren beiden Spanndrähten. Tada, ich hätte nicht gedacht, dass 54m Maschendrahtzaun doch so leicht aufzubauen sind.

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Jetzt kann Robin zumindest nicht mehr auf Nachbars Grundstück stromern gehen.

Unser nächsten Projekt ist nun also der Rasen, da heißt es aber erst mal Holz spalten, nach vorne schaffen und ein paar Unebenheiten mit Erde auffüllen bzw. begradigen. Ich hoffe, dass wir das bis Ende April schaffen, damit dann der Rasen bald sprießen kann! 🙂