Abnahme

Die Abnahme!

Endlich, jedoch hat es uns schon etwas davor gegraut. Die ersten Vorgespräche liefen nicht wirklich gut. Eine finanzielle Voreinigung konnte auch nicht gefunden werden. Also muss dann doch alles vor Ort geklärt werden.

An sich lief die Abnahme jedoch ganz gut. Natürlich sind alle Punkte geklärt. Gerade die Themen sind gut behandelt worden, die mir eigentlich am meisten Sorgen gemacht haben.

Vorne weg sind hier die Schiebetüren zu nennen. Der Bauleiter hatte im Vorfeld behauptet, dass diese so fertig sind. Der Chef der Baufirma Ever Energy hatte aber gleich gesagt, dass diese noch was gemacht werden.

Und die geschnittenen Dachziegel die nur geklebt sind, werden auf jeden Fall noch mechanisch gehalten. Im Vorfeld meinte der Bauleiter, dass dies nicht möglich sei. Aber auch hier wollte der Chef nicht, dass irgendwann jemand von einen Dachziegel erschlagen wird.

Leider wurde der Bauleiter – meiner Meinung nach – auch wieder etwas ausfallend. Nach einem kleinen Lautstärketest meiner Stimme war zum Glück aber auch wieder alles in Ordnung. Es ist schade, dass das Baugewerbe nach dem Motto agiert: Den Kunden haben wir eh nur einmal.

Nach fünf Stunden Abnahme gab es eine Liste von 117 Mängeln. Bis zum 31.03.2014 hat die Baufirma Zeit diese zu beheben.

Finanziell konnten wir auch etwas raushandeln. Zum einen akzeptieren wir bestimmte Mängel. Diese werden dann nicht behoben. Zum anderen wurden „verschollene“ Gegenstände und Beschädigungen ausgeglichen. Ebenso wurden unnötige Einsätze des Bausachverständigen bezahlt und generell gab es etwas Schadenersatz für unsere Aufwände.

Ich denke beiden Seiten können mit der Abnahme zufrieden sein. Die Baufirma wird sich die Zusatzkosten sowieso bei den Handwerksfirmen wieder reinholen. Wahrscheinlich am Ende noch mit Gewinn. Nunja.

Schön war auch der Hinweis vom Bausachverständigen Hohberg, das er auch andere Abnahmen kennt. Da rollt die Firma einen roten Teppich aus und es gibt Sekt und Schnittchen für alle.
Generell war der Bausachverständige eine sehr gut Hilfe. Er hatte auch gut als Mediator zwischen den Fronten agiert. Dies wurde am Ende auch vom Chef der Baufirma gesagt.

Und so ist am Ende doch eine lange, aber vernünftige Abnahme erfolgt.

Armaturen und Fliesen nicht mittig

Auch im Gäste WC hatten wir ungenaue Arbeiten. In der Dusche haben wir einen Streifen mit Mosaikfliesen. Der sollte natürlich, damit es gut aussieht, mittig sitzen. Dem war leider nicht so.

Auf dem Streifen ist auch die Armatur angebracht. Idealer Weise sollte diese dann auch mittig im Streifen sitzen. Auch dem war leider nicht so.

Außerdem war auch beides so versetzt, dass es in Kombination erst recht auffiel. Der Fehler wurde glücklicherweise noch behoben.

Bilder gibt es hier nicht zu sehen, es muss für die Besucher ja auch noch hier und da eine kleine Überraschung geben. 🙂

 

Eigenleistung Elektrik

Mein Vater hat uns hier und da noch die Elektrik verlegt. Nachdem er die Datenkabel an den Patch Panel angeschlossen hat, wurden noch Datendosen sowie eine Telefondose eingesetzt.

Da die Löcher für die Dosen vom Elektriker zu groß ausgeschnitten wurden, mussten wir hier leider noch Spachtelarbeit leisten. Die Ausgleichsringe hierfür wurden uns noch im Sicherungskasten hinterlegt, auf das fachgerechte Einsetzen und Verspachteln haben wir aber vergeblich gewartet.

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Laminat im OG verlegt

Mein Vater ist am 21.1. angereist, damit er uns beim Verlegen des Bodens und diversen Eigenleistungen der Elektrik helfen kann. Leider wurde die Abnahme, die am 23.1. stattfinden sollte, ja abgesagt. So konnten wir leider nicht ungestört arbeiten und mein Vater blieb länger als geplant in Berlin.

Wir haben es aber geschafft! Der Boden im gesamten Obergeschoss ist verlegt. Die Schwellen haben wir mit Fliesenkleber angeklebt, da wir aufgrund der Fußbodenheizung nicht bohren wollten. Das Ergebnis lässt sich wirklich sehen.

Hier ein kleiner verdeckter Eindruck. Wer es richtig sehen mag, kann uns besuchen kommen. Entweder wenn wir eingezogen sind (wann immer das sein mag) oder wenn wir vor Ort sind um die Räume zu streichen.

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Der Putz reicht nicht bis zum Boden

Wir haben ja schon mal davon berichtet, dass der Elektriker zunächst die Kabel gebündelt in den Ecken verlegt hatte, anstatt sie nebeneinander mit einem Abstand von 20cm zur Wand zu legen.

Jetzt zeigten sich die darauf entstandenen Probleme. Der Putz wurde im großen und ganzen wirklich toll gemacht, allerdings sind im Arbeitszimmer einige Stellen hinter dem blauen Dämmstreifen aufgetaucht, bei denen der Putz nicht bis zum Boden runter reichte.

Hier mussten wir mal wieder selbst spachteln, da unser Bauleiter nicht in der Lage war, seine Leute so zu koordinieren, dass diese sich darum kümmern.

vorher:

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nachher:

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