Bemusterung

Die Bemusterung hat sich ziemlich in die Länge gezogen. Am 30. November 2012 hatten wir vor Ort einen Termin zur Bemusterung. Dort muss man einige Entscheidungen treffen, Daniel und ich waren uns aber recht schnell einig. Nur die Farbe der Türen musste genauer erörtert werden, man glaubt gar nicht, wie viele Weißtöne es so gibt.

Dann sind wir noch in ein Sanitärfachgeschäft gefahren, um die Badezimmermöbel auszusuchen. Bei fast allem haben wir uns für den inklusiven Standard entschieden, allerdings wollen wir im großen Bad einen Doppelwaschtisch haben. Endlich kein sich-im-Weg-stehen, wenn man sich morgens fertig macht. Vor Ort haben wir auch einen tollen Waschtisch gesehen, welcher aber auch sehr teuer aussah.

Anschließend ging es in den Fliesenfachmarkt. Dort haben wir eine tolle Fliese für unser EG gefunden, sowie Fliesen für die Bäder. Die Kosten sind aber nicht ohne, lediglich bei zwei Fliesen konnten wir beim Inklusivpreis für das Haus von 20,00€ Brutto pro Quadratmeter bleiben. Die Höchtsgrenze ist also doch recht niedrig gesetzt.

Nun hieß es erst mal abwarten bis die Angebote kamen.

Am Anfang verlief die Kommunikation etwas schleppend und wir mussten manchmal Wochen auf ein geändertes Angebot warten. Ab Ende Februar ging es dann endlich etwas schneller vonstatten.

Leider schlichen sich immer wieder Flüchtigkeitsfehler in die Angebote ein. So mussten wir mehrfach die doppelt angegebene Wohnzimmertür „abbestellen“, da wir schließlich nur eine brauchen. Außerdem tauchten immer wieder ungeahnte Mehrkosten auf. Die Schiebetüren sollen in der Wand verschwinden. Für eine Wand mussten wir etwas zahlen, für eine andere nicht, obwohl die Verkaufsdame uns bei Vertragsabschluss versichert hatte, dass wir so viele Wände ziehen können, wie wir möchten, ohne dass es zu einem Aufpreis kommt. Diesen einen Punkt haben wir dann leider nicht in unseren Anlagen zum Bauvertrag festhalten lassen. Aber es ist wohl auch so gut wie unmöglich alle besprochenen Ding in den Anlagen festzuhalten, es sei denn, man nimmt ein Tonband in die Verhandlungen mit rein.

Da hieß es also genau lesen, vergleichen und rechnen. Fast wären uns so auch die 3% Skonto für unsere Bodenfliesen im EG anteilig verloren gegangen. Die 3% haben wir bekommen, da wir uns dazu entschlossen haben die knapp 45 Quadratmeter Wohnbereich direkt mit fliesen zu lassen.

Da das zuvor erwähnte Waschbecken viel zu teuer war, haben wir uns dafür entschieden, selbst eines zu beschaffen. Somit mussten die Waschbecken als Gutschrift verrechnet werden. Ähnlich sah es mit den nicht zu fliesenden Wänden aus. Da mussten wir einiges hin uns her verhandeln. Das ermüdete doch sehr, sodass wir zwei mal um Vor-Ort-Termine gebeten haben.

Finally, am 14. und 15. April 2013 – also etwa 3 1/2 Monate nach Bemusterungstermin – konnten wir die Angebote bestätigen. Leider nur mit einem lachendem und einem weinenden Auge, denn hier und da ist man weiterhin unzufrieden und einfach etwas mürbe um weiter zu verhandeln. Aber wir möchten ja auch keine Bauverzögerung haben, nur weil die Bemusterung so lange gedauert hat. Auch, wenn wir nachweislich nichts dafür können.

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